Ein kleines Mädchen wächst in der Bronx auf. Tochter puerto-ricanischer Einwanderer. Sie wuchs in normalen Verhältnissen auf und lernte früh, hart zu arbeiten. Auch erfuhr sie eine solide Erziehung, ging auf eine katholische Schule und erhielt später einen sicheren Job als Rechtsanwaltsfachangestellte.
Das Prinzip war klar: Sicherheit vor Risiko. Doch innerlich brannte der Traum von der Bühne.
Sie ließ sich nicht unterkriegen, entschied sich gegen Ohnmacht und verfolgte ihren großen Traum.
Was hat diese Geschichte aber jetzt mit deiner Führung und unternehmerischem Alltag zu tun?
Mehr, als es auf den ersten Blick scheint!
In der medizinischen Definition ist die Ohnmacht eine andauernde Bewusstlosigkeit. Bewusst-los sein. Es ist der Verlust des Bewusstseins und der Haltungskontrolle. Es bedeutet ohne Macht zu sein. Ohne Macht über den eigenen Geist und den eigenen Körper.
Im Business zeigt sie sich subtil durch Sätze, wie: „Das ist halt die Struktur.“, „Dafür bin ich nicht zuständig.“ oder „So ist der Markt eben.“.
Viele Führungskräfte bewegen sich operativ stark aber innerlich sind sie fremdgesteuert. Sie funktionieren in bestehenden Systemen, statt sie bewusst zu gestalten. Der entscheidende Unterschied liegt im Bewusstsein.
Drehen wir diesen Gedanken einmal um, bedeutet demnach Macht im Gegenzug, das Vorhandensein des Bewusstseins. Dir selbst bewusst zu sein und somit auch deiner Macht, deiner Selbstermächtigung. Es ist dein Bewusstsein darüber, dass du dich selbst ermächtigen kannst, dir selbst die Macht, insbesondere über dein Leben, geben kannst. Und folglich das Bewusstsein dafür, wie mächtig du sein kannst.
Und genau dort setze ich als Mentorin mit meiner Arbeit an.
Jennifer Lopez hätte den sicheren Weg wählen können, stattdessen entschied sie sich, Verantwortung für ihren Traum zu übernehmen. Nicht impulsiv, sondern ganz bewusst mit der klaren Vision und Disziplin, Training und Ausdauer.
Genau das ist Selbstführung:
- Die eigenen Impulse ernst nehmen
- Verantwortung für die eigene Entwicklung übernehmen
- Energie bewusst ausrichten und lenken
Wer sich selbst nicht führt, kann auch andere nur verwalten.
Sicherheit vs. Selbstverwirklichung im Unternehmen
Viele Organisationen verharren auf der Sicherheitsebene:
- stabiles Einkommen
- klare Hierarchien
- planbare Prozesse
Diese Faktoren sind wichtig. Doch echte Innovationskraft entsteht erst, wenn Menschen darüber hinausgehen – in Richtung Gestaltung, Sinn und Wachstum.
Hier hilft ein Blick auf die Bedürfnispyramide von Abraham Maslow: Erst wenn Sicherheitsbedürfnisse erfüllt sind, entsteht Raum für den inneren Antrieb zur Selbstverwirklichung.
Im Unternehmenskontext bedeutet das, dass Mitarbeitende Stabilität in Form eines Rahmens brauchen. Führungskräfte müssen jedoch gleichzeitig Wachstum ermöglichen. Wer ausschließlich Sicherheit managt, erzeugt keine Vision und folglich auch kein Wachstum.
Macht ist neutral - die Intention der Führung entscheidet über ihre Auswirkung
Erfolg verschafft Einfluss und Einfluss ist Macht. Macht ist nicht gut oder schlecht – sie ist die Summe der Mittel und Kräfte, die jemandem zur Verfügung stehen. Entscheidend dabei ist die Intention dahinter und bewusste Nutzung.
Ob im Konzern, im Mittelstand oder in der Selbstständigkeit, Führungskräfte entscheiden täglich, ob sie ihre Macht einsetzen für:
- Kontrolle oder Entwicklung
- Angst oder Vertrauen
- Status oder Wirkung
Die zentrale Fragen für dich als Führungskraft ist also: Wo handelst du noch aus Kontrolle? Und wo aus innerer Klarheit?
Jennifer Lopez wurde nicht nur Künstlerin. Sie wurde Unternehmerin, Produzentin, Investorin. Sie baute Marken auf und nutzt ihre Reichweite für gesellschaftliche Themen. Genau das ist der Kern moderner Führung: Selbstverwirklichung erweitert den Wirkungskreis im eigenen Leben, im Umfeld und in der Gesellschaft – und nicht das Ego.
Leadership beginnt nicht mit Titel oder Position. Es beginnt mit Selbstbewusstsein und Selbstführung.
Spürst du, dass in deinem Unternehmen mehr möglich ist? Spürst du, dass in dir selbst mehr möglich ist?
Dann ist das kein Risiko, sondern ein klares Signal!
Führung heißt, dieses Signal ernst zu nehmen und nicht mit blindem Aktionismus irgendwie irgendetwas zu verändern, sondern ernsthaft bewusst zu gestalten. Und dabei unterstütze ich sehr gerne!
Vom Mädchen aus der Bronx zur globalen Unternehmerin – diese Geschichte zeigt, dass nicht Herkunft oder die Startbedingungen entscheidend für Erfolg sind, sondern das Bewusstsein über die eigene machtvolle Schöpfer- und Gestaltungskraft.
Und genau dort beginnt echte Führung.
Ich freue mich auf den Kontakt mit dir.
Viele Grüße
Katharina